Die Entwicklung in Österreich

Helfen mit Herz und Hand Im August 1990 wird ein neues Kapitel in der Arbeit von Agape Österreich aufgeschlagen. 45 Männer und Frauen, im Alter zwischen 14 und 56 Jahren, nehmen an unserem ersten Hilfsprojekt teil. Das Projekt heißt „In Seinem Namen“ und führt uns nach Rumänien.

Gemeinsammit  ARCHÄ – Österreich (ArbeitsgemeinschaftChristlicher Ärzte) unter der Leitung von Dr. Herbert Bronnenmeyer werden zweiWaisenhäuser (Galati – 25 Kinder und Turu Bujor – 220 Kinder) unterstützt.Unter der Anleitung von Ed Murray und Christian Hirner werden Sanitärräume neugestaltet und renoviert, Medikamente verteilt, Kühlanlagen instandgesetzt, neueSpielgeräte aufgestellt und das Personal in ihrer Arbeit unterstützt.

Außerdem wurde der Jesus-Film mehrere Malegezeigt und 10.000 Bibeln verteilt.

Seitdieser Zeit gab es einige Auslandsprojekte von Agape Österreich. Neben denHilfsprojekten In Rumänien, Moldawien und Brasilien gab es auch evangelistischeEinsätze bzw. Sommerprojekte in der Ukraine, in Russland und Albanien.
Das Team unterwegs in Albanien.
1995 kamen wir in Kontaktmit dem JESUS-Film-Projekt in Albanien. Von 1996 bis 2006 haben wir jedes JahrTeilnehmer aus Österreich zu diesem Projekt geschickt. In diesen Jahren wurdenin sämtlichen der über 2´200 albanischen Dörfern der JESUS-Film gezeigt. RalfKettwig war in diesem Projekt der verantwortliche Leiter. Die letzten anderthalbJahre verbrachte er dann selbst hauptamtlich in Tirana, um dort mitzuhelfen,eine Studentenarbeit aufzubauen. Diese Arbeit ist nun eine der größtenStudentenarbeiten in Europa, steht unter lokaler Führung und wird nach wie vordurch treue Spender von Agape Österreich mitgetragen.
Besuch in Afghanistan
Im Dezember 2006 war Margit Eichhorn in Afghanistan,um sich ein Projekt unserer Schweizer Schwesterbewegung anzusehen. Afghanistanlag Margit Eichhorn und Peter Heinz schon länger am Herzen. Durch die Kriegemit Russland und die Terrorgeschichten mit den Taliban gibt es praktisch keineFamilie, die nicht irgendeinen Verlust erlitten hat. Es gibt unzählige Witwen,die es schwer haben, für sich und ihre Kinder zu sorgen. So begannen wir,dieses Projekt aktiv zu unterstützen, indem wir in Österreich Geld, unteranderem für ein Witwenprojekt und das Solarkocherprojekt, sammelten. (Im Bild, Margit Eichhorn fünfte von links.)
500 Paar Socken für Rußland
ImHerbst 2007 erzählte Pepe Tolonen, ein Pastor und Mitarbeiter von AgapeFinnland, Peter Heinz von seinen Missionseinsätzen in russischen Gefängnissen.Und weiters berichtete er von einer Wollsockenaktion für die Strafgefangenen.Diese Idee hat uns begeistert und so haben wir im Jahr 2008 fünfhundert PaarSocken nach Finnland geschickt, um sie dann weiter in den Gefängnissen zuverteilen.

Bishierher hieß unsere Internationale Projektarbeit AID (= Agape InternationaleDienste). Im Frühjahr 2009 wurden die Hilfsarbeit von Agape Österreich dann unter dem Namen GAiN neu organisiert.