Der Film "Jesus" - seine Geschichte
Von 1950 bis heute
Bill Bright
1950
Bill Bright, Gründer und Präsident von Campus für Christus, träumt von einem authentischen und attraktiven Film über das Leben Jesu. Er malt sich aus, wie durch einen solchen Film Millionen Menschen mit der christlichen Botschaft erreicht werden können.
1975
Der Traum Brights nimmt nach 25 Jahren konkrete Formen an: Rund 500 Experten aus Wissenschaft und Kirche beraten über die Verwirklichung des Projektes Jesus Film.
1978
Startschuss für die Filmproduktion. Der Kostenaufwand für das Projekt wird auf etwa 6 Millionen US-Dollar geschätzt. Hauptsponsor ist ein Geschäftsmann und langjähriger Freund von Campus für Christus International. Der Produzent John Heyman ist die treibende Kraft bei der Umsetzung. Er hat bereits langjährige Erfahrung als Filmproduzent. Besonders durch seine bekannten "Genesis"-Verfilmungen hat er Kenntnisse bei der Umsetzung biblischer Geschichten gewonnen.
Doch bevor mit den Dreharbeiten angefangen werden kann beginnt eine intensive Suche nach geeigneten Schauspielern - besonders die Auswahl des Hauptdarstellers gestaltet sich schwierig. Doch nach 6 Monaten, 263 Teststreifen und der Wahl aus 1000 Bewerbern ist schließlich auch der Hauptdarsteller gefunden: Brian Deacon, ein Schauspieler aus England, wird die Rolle des Jesus von Nazareth übernehmen. Die Wahl fiel auf den Richtigen: Seine Darstellung ist so überzeugend, dass Zuschauer schon während der Dreharbeiten häufig in lauten Beifall ausbrechen.
Neben den 45 Hauptdarstellern sind 5000 Statisten bei den Dreharbeiten beteiligt. Als Drehort werden die historischen Stätten Israels gewählt. Da die politische Lage im Land zu dieser Zeit recht angespannt ist, ist dies nicht ungefährlich. Nach insgesamt sieben Monaten Drehzeit ist der Jesus-Film fertiggestellt. Doch bereits vor Fertigstellung hat er durchschlagende Kraft: Menschen, die bei den Dreharbeiten beteiligt sind, übergeben ihr Leben Jesus. So auch ein verantwortlicher Mitarbeiter von Warner Bros, der sich nach einer Planungsbesprechung bewusst für ein Leben mit Jesus Christus entscheidet.
Paul Eshleman
1979
Der Film läuft - über den Vertrieb von Warner Brothers - in den Kinos der USA. Innerhalb eines Jahres wird der Film in über 2000 amerikanischen Lichtspielhäusern gezeigt. Eine große Anzahl von Zuschauern entscheidet sich für ein Leben mit Jesus Christus. Doch die Geschichte des Jesusfilms ist an dieser Stelle nicht zu Ende. Menschen auf der ganzen Welt sollen den Film sehen können. Die Übersetzungsarbeit beginnt. Durch seine Nähe zum Text des Lukasevangeliums bietet der Film ideale Voraussetzungen. Paul Eshleman, der die Produktion des Jesusfilms seit den Anfängen kennt, erklärt sich bereit, die Leitung für dieses globale Projekt zu übernehmen.
Eine Leinwand in Afrika: Film ab
1999
20 Jahre Jesusfilm - eine Zwischenbilanz zur Jahrtausendwende: Schon jetzt ist er der Film, der am häufigsten gesehen wurde: Mit ca. 1,6 Milliarden Zuschauern schlägt er sämtliche Rekorde. Er ist der Film mit dem größten evangelistischen Effekt: 83 Millionen Zuschauer treffen eine Entscheidung für Jesus Christus. Kein anderer Film wurde in 450 Sprachen übersetzt. Über 800 Missionsgesellschaften machen von diesem Hilfmittel Gebrauch.
Der Expo-Wal in Hannover
2000
Der Film "Jesus" nimmt in Deutschland einen neuen Anlauf. Mit einem digital überarbeiteten Soundtrack werden in Deutschland hunderttausende Videos verteilt. Im Wahrzeichen der EXPO 2000, dem Wal-förmigen "Pavillon of hope" bringen die internationalen Mitarbeiter von Campus für Christus über 340.000 Videos in verschiedenen Sprachen unters Volk.
Im selben Jahr werden noch weitere 70.000 Filme an Gemeinden abgegeben - zum Weiterverschenken. Die "Geschenkversion" zum halben Preis ist geboren. In Deutschland stehen über 30 verschiedene Sprachen ab Lager zur Verfügung.
2001
Campus für Christus entwickelt ein neues Konzept zur flächendeckenden Evangelisation in Deutschland. Unter dem Namen "JESUS-Film new concepts" steht Gemeinden und evangelistischen Gruppen in Deutschland ein Projektprofil zur Verfügung, das es ermöglicht, mit wenig Personal und geringen Kosten auch kirchenferne Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Ähnliche Projekte entstehen in ganz Europa. Eine spendenabhängige Subventionierung wird eingeführt, die den Preis der Geschenkversion nochmals halbiert.
Ein Jesusfilm wechselt den Besitzer
2002
Bis Mitte des Jahres wurde der Film mittlerweile weltweit über 5 Milliarden mal - von 2-3 Milliarden verschiedenen Menschen - gesehen. Über 43 Millionen Exemplare des Filmes sind weltweit in verschiedenen Audio- und Videoformaten im Umlauf. Durch sie haben bis jetzt über 150 Millionen Menschen zu einer Entscheidung für Jesus gefunden. Übersetzungen in 743 Sprachen sind abgeschlossen und werden von über 1500 verschiedenen Denominationen und Missionswerken eingesetzt. In Deutschland gibt es mittlerweile 55 Sprachen auf Lager. Ein Mega-Event ist - auch für den JESUS-Film- das Christival in Kassel. Dort wurden allen Bürgern von Kassel ein JESUS-Film als Geschenk angeboten.
Neues Logo der Jesusfilmarbeit
2003
Das Jahr der Bibel ist eine gute Gelegenheit für JESUS-Film-Projekte. Die Bemühungen von Campus für Christus, zu helfen, Deutschland flächendeckend mit dem Evangelium zu erreichen werden unter dem neuen Namen „Jesus-Projekt“ zusammengefasst.
Schwer bepackt von Tür zu Tür
2004
Am 11. September 2004 findet der Jesus-Tag in Berlin statt. Über 20 Berliner Gemeinden entscheiden sich dafür, an diesem Tag das Jesus-Projekt durchzuführen. Mit Hilfe von Christen aus der ganzen Bundesrepublik, die extra zum Jesus-Tag nach Berlin angereist sind, wird der Film über 22.000 Menschen angeboten. Es gibt viele Interessierte, die mehr über den Glauben wissen wollen.
2005 Neuer Bereich des Jesus-Projektes ist seit Anfang 2005 das "Schulprojekt". Campus für Christus erarbeitet Schulmaterial für den Religionsunterricht der 3. und 4. Klasse. Grundlage dieses Schulmaterials ist die Familien- und Kinderversion des Jesusfilmes "Aufregung um Jesus".
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