Die Gefährdung des Christentums durch einen

umgedeuteten Toleranzbegriff

von Peter Gerdsen    Biographie

Der vorchristliche Toleranzbegriff, der im Laufe der Aufklärungsströmung insbesondere durch Lessing wieder propagiert wurde, erweist sich als ein Dekadenzsymptom einer als Folge der zunehmenden Entchristlichung zerfallenden Gesellschaft. Der gegenwärtige Umschlag der Aufklärungsströmung in ein Anti-Christentum bewirkt eine Umdeutung des Toleranzbegriffs, die eine Gefahr für das Christentum darstellt. Wichtiges Wesensmerkmal der Welt, in der wir leben, ist eine hierarchisch gegliederte Schichtung. Auf der untersten Schicht gibt es Offenbarungen, Imaginationen, Inspirationen und Intuitionen über die Geheimnisse dieser Welt2. Diese Schicht bildet das Fundament für die Religion, deren Wesen, wie es in der Enzyklopädie ausgedrückt wird, die Interpretation des Weltgeschehens und der menschlichen Existenz als von Gott sinnvoll eingerichtetes und gelenktes System ist, einhergehend mit einem meist festgefügten moralischen Wertesystem. Religion haben Völker zu allen Zeiten gehabt und so ist es nicht so sehr die Frage, woher die Religion kommt, sondern gegenwärtig vielleicht wie sie verlorengegangen ist. Auf dem Boden der Religion eines Volkes wächst die Kultur. Wie trägt eine Religion die Kultur, in der sie überliefert ist? Wie prägt sie den Alltag ihrer Kultur? Zur Beantwortung dieser Fragen hat C.F.v. Weizsäcker die folgende Formulierung gefunden: "Die Religion formt das soziale Leben, gliedert die Zeiten, bestimmt oder rechtfertigt die Moral, interpretiert die Ängste, gestaltet die Freuden, tröstet die Hilflosen, deutet die Welt." Ohne Religion ist ein Volk nicht lebensfähig. Auf dem Boden der Religion wächst die Kultur eines Volkes und über der Kultur bildet sich die Zivilisation, die als verweltlichte Kultur mit einer Prägung durch die mathematisch orientierten Naturwissenschaften verstanden werden kann. Die oberste Schicht wird durch die Politik gebildet, welche das staatliche Leben organisiert. Die Abbildung 1 zeigt das Hierarchiemodell unserer Welt, das Religion, Kultur, Zivilisation und Politik zu einander ins Verhältnis setzt.
 


Abbildung 1: Die Hierarchie von Religion, Kultur, Zivilisation und Politik


 


Zur Logik einer hierarchisch geschichteten Gliederung gehört es nun, daß Veränderungen oder Störungen einer Schicht die oberhalb gelegenen Schichten beeinflussen müssen, wobei diese Beeinflussung dann auch wieder nach unten wirkt. Eine solche Störung entstand nun am Ende der Epoche des Mittelalters auf Grund eines neuen Bewußtseins, das sich unter den Menschen ausbreitete. Die Einheit von Philosophie und Theologie zerbrach; beide gingen getrennte Wege. Zusätzlich zerbrach aber auch noch die Einheit des christlichen Bekenntnisses. Von der alles umfassenden katholischen Kirche des Mittelalters spaltete sich der Protestantismus ab. Diese Veränderung in der Schicht der Religion hatte erhebliche Folgewirkungen in der Schicht der Kultur. Durch die Renaissance und den Humanismus wurde vorchristliches Gedankengut in die neue Zeit hereingeholt. Beides vereinigte sich zu dem breiten Strom der Aufklärung, der bis in unsere Zeit hineinreicht. Die Aufklärungsströmung bewirkte dann wieder einen fortschreitenden Niedergang des Christentums; die Schichten der Religion und der Kultur stehen miteinander in Wechselwirkung.

Als nächstes gilt es die Schicht der Kultur im Laufe der Aufklärungsströmung in den Blick zu nehmen. Zu den verschiedenen Erscheinungsformen der Kultur gehören neben der Wissenschaft und der darstellenden und bildenden Kunst die Sitten und Gebräuche, das Bildungs- und Erziehungssystem sowie neben Sprache und Schrift das Wirtschafts- und das Rechtsleben. Nun findet sich unterhalb der Vielfältigkeit der kulturellen Erscheinungen ein einheitliches alle Erscheinungen beeinflussendes System, das gewissermaßen den alle Verästelungen der Kultur durchpulsenden Blutkreislauf darstellt. Das ist das Denken der Menschen; nichts ist so charakteristisch für eine Zeit wie die Art und Weise des Denkens. Bausteine des Denkens sind die Begriffe. In welchem Verhältnis stehen Worte und Begriffe zueinander? Worte sind Namen für Begriffe und diese bedeuten immer bestimmte Gedankeninhalte. Finden nun Veränderungen der Gedankeninhalte, die hinter einem bestimmten Wort stehen, statt, so bedeutet dies einen tiefen Eingriff in das Denken der Menschen, die sich über das Verhältnis von Wort und Begriff nicht im Klaren sind. Dieser Sachverhalt bildet ein weites Einfallstor für Versuche das Denken der Menschen zu beeinflussen.

Die Erschütterungen und Veränderungen in der Schicht der Religion und die Ausstrahlungen in die Schicht der Kultur lassen dort auf Krankheitserscheinungen schließen. Ein entsprechender Krankheitserreger ist dann auch schnell gefunden in dem damals auftauchenden Toleranzbegriff. Interessant ist es, einen Blick auf die Etymologie und Semantik des Wortes Toleranz zu werfen. Man erfährt dann, daß es sich von dem lateinischen Wort "tolerare" herleitet, was soviel bedeutet "ertragen, aushalten". Und dem Wort "tolerare" liegt der Stamm "toles" zugrunde, was soviel wie "Last" bedeutet. Mehr oder weniger neutral übersetzen die Lexika das Wort "Toleranz" mit Geltenlassen anderer Weltanschauungen, Religionen, Lebensentwürfe und Überzeugungen. Aber Etymologie und Semantik weisen mehr darauf hin, daß es sich bei der Toleranz um ein Notprogramm handelt, das Verhältnisse als erträglich proklamiert, die in Wirklichkeit unerträglich sind. Wie entstehen solche Verhältnisse, die gekennzeichnet sind durch eine Vielfalt von Weltanschauungen, Religionen, Lebensentwürfen und Überzeugungen? Der Verlust der Einheitlichkeit des religiösen Unterbaus der Kultur läßt diese in eine Vielfalt von Subkulturen zerfallen. Dieser Zustand wird dann gelegentlich mit der Kennzeichnung als "pluralistische Gesellschaft" zu einer Weisheit emporgehoben mit der Toleranz als höchster Tugend. Dabei wird den Menschen von den Protagonisten einer solchen Gesellschaft die Vielfalt der Subkulturen als Bereicherung anempfohlen, obwohl Pluralismus und Toleranz als Dekadenzsymptome einer Gesellschaft durchschaut werden können.

Daß die Toleranz zur Weisheit und höchsten Tugend wurde, geht ganz wesentlich auf das Wirken von Gotthold Ephraim Lessing zurück, der von 1729 bis 1781 lebte und als Dramatiker und Kritiker einer der führenden Vertreter der Aufklärung innerhalb der deutschen Literatur war. Im Jahre 1779 veröffentlichte Lessing das dramatische Gedicht "Nathan der Weise", das ein leidenschaftliches Plädoyer für Humanität und Toleranz darstellt. Innerhalb dieses Gedichtes wird die "Ringparabel" erzählt, die sich mit der Frage nach der wahren Religion beschäftigt. Nach Lessing haben alle Religionen einen gemeinsamen Kern. Dieser Kern ist die tätige Liebe. Streitobjekt in der Ringparabel sind drei Ringe, bei denen man nicht mehr feststellen kann, welcher der echte Ring ist. In dieser Parabel erben drei Brüder einen Ring; die drei Ringe sehen alle gleich aus, aber nur einer ist echt. Die Echtheit läßt sich nicht mehr feststellen, und es stellt sich schliesslich auch heraus, daß es unbedeutend ist, welcher Ring der echte ist. Der Kern der drei Religionen Christentum, Judentum und Islam ist tätige Liebe. Man kann in der Liebe tätig sein, egal, ob der Ring, den man trägt bzw. die Religion, an die man glaubt, echt ist oder nicht. Man braucht ihn dazu nicht. Dieses Bild von den drei Ringen hat viele Zuschauer und Leser bis heute überzeugt. Gotthold Ephraim Lessing ist durch die Ringparabel gewissermaßen der "Hohepriester" des Toleranzgedankens geworden.

Das Wirken Lessings für die Toleranz als hoher Tugend läßt sich jedoch in zweifacher Hinsicht kritisch beleuchten. Zunächst der erste Gesichtspunkt6. Bilder haben meistens eine große Suggestivkraft und nehmen einen Teil der Antwort vorweg. Das gilt auch von Lessings Bild von den Ringen. Hätte er statt dessen zum Beispiel das Bild eines Seils gewählt, dann würden sich ganz andere Schlußfolgerungen ergeben. Nimmt man einmal an, drei Leute wollen einen Berg besteigen und brauchen dazu ein Seil. Sie haben drei Seile zur Auswahl, aber nur eins ist ein echtes, strapazierfähiges Kletterseil. Von der Frage, welches Seil das echte, tragfähige ist, hängt beim Bergsteiger das Leben ab. So leichtfertig wie Lessing kann man mit der Wahrheitsfrage im religiösen Bereich nur umgehen, wenn man glaubt, daß nichts davon abhängt. Dann kann man auch sagen: Egal, welcher Ring der richtige ist, ich bin tätig in der Liebe; das ist es ja, worauf es ankommt, und da ist die Frage nach dem Ring oder wahren Religion eigentlich unwesentlich. Wenn man aber das Beispiel des Seils wählen würde, dann wüßte man: Von der richtigen Wahl hängt alles ab.

Und jetzt der zweite Gesichtspunkt. Hier führt ein Satz des Philosophen Friedrich Nietzsche weiter: "Toleranz ist ein Beweis des Mißtrauens gegen ein eigenes Ideal". Scharfsinnig hat Nietzsche erkannt, daß der Toleranzgedanke auftaucht, wenn das religiöse und weltanschauliche Fundament nicht mehr überzeugt. Das durch die vorchristlichen Elemente des Humanismus und der Renaissance geprägte Gedankengut der Aufklärung hatte zur Zeit Lessings das Christentum bereits soweit geschwächt, daß die darauf aufbauende Kultur zersplitterte und den Toleranzgedanken hervorrief. Die Ringparabel zeigt ja überdeutlich, daß Lessing nicht mehr von der alleinigen Wahrheit des Christentums überzeugt ist und auch nicht mehr erkennt, was das Christentum vor allen anderen Religionen auszeichnet.

Nachdem nun die Toleranz als hohe Tugend insbesondere durch das Wirken Lessings anerkannt war, machte der Toleranzbegriff im Laufe der Zeit eine Entwicklung durch. Während der Aufklärungsströmung gab es unbeeindruckt von dem allgemeinen Niedergang des Christentum immer noch auch Strömungen gelebter tiefer christlicher Frömmigkeit. Von diesen Strömungen ging eine neue Prägung des Toleranzbegriffs aus. Hintergrund dieser christlichen Prägung war unter anderem der 12 Vers des 15. Kapitels des Johannes-Evangeliums: "Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebet, wie ich euch geliebt habe." Aber auch der 13. Vers des 3. Kapitels des Briefes an die Kolosser: "Ertraget einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat; wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr." bewirkt in diesem Sinne eine christliche Prägung des Toleranzbegriffes. Damit bedeutet Toleranz, andere Menschen als Geschöpfe Gottes zu akzeptieren, ungeachtet ihrer Rasse, ihrer Nationalität, ihres Glaubensbekenntnisses oder ihres Geschlechtes. Weiter bedeutet die Toleranz, andere Sichtweisen, Kulturen und Hintergründe anzuhören und zu respektieren. Das Christentum vermittelt einen absoluten Maßstab. Und auf Grund dessen schätzt, respektiert und akzeptiert die christlich geprägte Toleranz einen Menschen, aber und das ist sehr entscheidend, ohne notwendigerweise seinen Glauben, seine Weltanschauung oder sein Verhalten gutzuheißen oder daran teilzuhaben.

Dieser christlich geprägte Toleranzbegriff war bis weit in das 20. Jahrhundert hinein wirksam. Aber das immer weiter fortschreitende Auseinanderklaffen zwischen der Verstandeskultur der Aufklärung und dem Niedergang des Christentums bewirkte in der 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts einen Umschlag in ein Anti-Christentum und damit eine völlige Umdeutung des Toleranzbegriffs. Dieser neue Toleranzbegriff ist im wesentlichen durch 2 Grundsätze4 geprägt:

    1. Es gibt keinen Unterschied zwischen der Person und ihrem Denken und Handeln sowie ihrem Glauben, ihrer Weltanschauung und ihrer Lebensweise; denn diese begründen ihre Identität. Damit bedeutet die neue Toleranz gegenüber einer Person nicht nur ihren Glauben, ihre Weltanschauung und ihre Lebensweise zu respektieren, sondern auch diesem zuzustimmen und es aufrichtig unterstützen.
    2. Alle Glaubensauffassungen, Weltanschauungen und Lebensweisen sind gleichwertig und gleich wahr, weil alle Menschen gleich an Wert sind. Es gibt keine absolute Wahrheit.
Diese beiden Grundsätze stehen in einem fundamentalen Gegensatz zum Christentum. In christlicher Vorstellung ist der Mensch ein im Bilde Gottes geschaffenes Geschöpf. Als Geschöpf Gottes hat der Mensch seine Würde und verdient die Achtung seiner Mitmenschen. Aber durch sein Denken und Handeln kann sich der Mensch von Gott abwenden. Daher muß zwischen der Person und ihrem Denken und Handeln sowie ihrem Glauben, ihrer Weltanschauung und ihrer Lebensweise streng unterschieden werden; denn Denken, Handeln, Weltanschauung und Lebensweise kennzeichnen nicht den von Gott geliebten Menschen, sondern den Grad seiner Abwendung von Gott. Alle Menschen sind für Gott gleich wertvoll und werden von Gott in gleicher Weise geliebt, unabhängig davon wieweit sie sich durch ihr Denken und Handeln von Gott abgewendet haben. Daß Recht und Unrecht, Wahrheit und Moral absolut und unveränderlich und daß sie von Gott bestimmt und den Menschen mitgeteilt worden sind, bildet bis heute die Grundlage der abendländisch-christlichen Kultur. Wer nicht an eine absolute Wahrheit glaubt, verliert seinen moralischen Kompaß und seine Fähigkeit zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden.

In einer Gesellschaft, die alle Werte, Glaubensauffassungen, Lebensweisen und Wahrheitsansprüche als in gleichem Maße gültig betrachtet, kann es nur eine universale Tugend geben: die Toleranz nach ihrer Umdeutung. Und wenn diese Toleranz die Kardinaltugend ist, die alleinige und absolute, dann kann es nur ein Laster geben, nämlich die Intoleranz. Damit bedeutet ein tugendhafter Bürger zu sein, alles zu tolerieren außer der Intoleranz. Jeder Mensch, der an eine absolute Wahrheit glaubt, ist per definitionem der Intoleranz schuldig. Wenn im 6. Vers des 14. Kapitels des Johannes - Evangeliums Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.", dann wird dies im Sinne des neuen Toleranzbegriffs als ungeheuerliche Form der Intoleranz begriffen. Die Verfechter des umgedeuteten Toleranzbegriffs werden dem Christentum in unversöhnlicher Feindschaft gegenüberstehen.

In die Vorstellungswelt der neuen Toleranz gehört auch der Begriff Diskriminierung. Wenn ein Christ zwar Personen mit homosexueller Orientierung als Menschen akzeptiert, aber Homosexualität und homosexuelle Lebenspartnerschaften als Verirrung grundsätzlich ablehnt, dann werden die Protagonisten des neuen Toleranzbegriffs hierin eine extreme Form der Intoleranz und eine Diskriminierung der Homosexuellen sehen. Was bedeutet der Begriff Diskriminierung? Zunächst eine benachteiligende Behandlung einer Gruppe oder eines Individuums. Innerhalb einer Gruppe kann eine Benachteiligung wohl nur dann vermieden werden, wenn alle Mitglieder der Gruppe exakt gleich behandelt werden. Bei jeder Form von Ungleichbehandlung wird sehr schnell ein Benachteiligungsverdacht entstehen. Damit ist gezeigt, daß hinter dem Begriff Diskriminierung die Vorstellung von der Gleichheit und von der Gleichberechtigung aller Denkenformen, Handlungen, Weltanschauungen sowie Lebensorientierungen steht.

Neben der Intoleranz ist die Diskriminierung der am meisten negativ besetzte Begriff der Gegenwart, genauso wie sich die neue Toleranz zu dem am meisten positiv besetzten Begriff entwickelt hat. Dies hat sogar dazu geführt, daß der Diskriminierung ein besonderer Artikel der Charta der Europäischen Grundrechte gewidmet wurde, deren Entwurf unter der Leitung des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ausgearbeitet wurde. Daß niemand diskriminiert wird, soll Verfassungsrang haben. Im Absatz 1 des Artikels 21 dieser Charta mit der Überschrift "Nichtdiskriminierung" heißt es: "Diskriminierungen insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung sind verboten."

Diesem Artikel liegt ganz eindeutig der neue Toleranzbegriff und damit die grundsätzliche Gleichwertigkeit aller Lebensorientierungen zugrunde; der Boden des Christentums wurde in der Charta der Europäischen Union verlassen.

Literatur

[ 1 ] Gerdsen, P.:Das Christentum und der Begriff Toleranz in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft

Professorenforum - Journal Vol. 1, No. 2, 2000

[ 2 ] Gerdsen, P.: Im Zeichen des zweischneidigen Schwertes - Analyse und Deutung des deutschen

Zeitgeistes. Libri Books on Demand, Hamburg 2000.

[ 3 ] Mayer, R.: Intolerante Toleranz, Institut für Glaube und Wissenschaft

[ 4 ] McDowell, J.; Hostetler, B.: Die neue Toleranz, Christliche Literatur-Verbreitung 1999

[ 5 ] Spieß, J.: Aus gutem Grund, Brockhaus - Verlag Wuppertal 1998

[ 6 ] Spieß, J.: Wahrheit und Toleranz, Institut für Glaube und Wissenschaft